Jugendpolitische Diskussion im Bezirk und in Schulen: in Zukunft OHNE AfD!

Am 26.2. fand im Fuchsbau die jugendpolitische Diskussion „Politik ganz nah“ statt, die alljährlich von den Beteiligungskoordinatoren für Jugend ausgerichtet wird. Etwa 60 Jugendliche aus Reinickendorfer Schulen diskutierten mit jungen Vertreterinnen und Vertretern der Parteien, die in der Bezirksverordnetenversammlung vertreten sind.
→ Link zur PM

Angesichts der Beteiligung eines Vertreters der „Generation Deutschland“ (Jugendorganisation der AfD) riefen die Grüne Jugend Nord, die Linksjugend [solid] Reinickendorf und die Jusos Reinickendorf zum Protest auf.

Das Bündnis Reinickendorf gegen Rechts folgte dem Aufruf zur Demo unter dem Motto „Keine Bühne der AfD“ und unterstützte den Protest. Viele der ankommenden Schüler:innen signalisierten Zustimmung zu dieser Forderung.

Es ist demokratische Pflicht, bestehende Handlungsspielräume im Umgang mit der Partei auszuloten und zu nutzen. Als Bündnis erörtern wir daher Möglichkeiten, wie eine solche Veranstaltung in Zukunft ohne Beteiligung der Generation Deutschland/der AfD gestaltet werden könnte. Zum Beispiel könnten demokratischen Parteien – ohne direkte Beteiligung des Bezirksamts – gemeinsam zu einem „demokratischen Salon“ einladen.

Von Seiten der teilnehmenden Jugendlichen wurde angemerkt, dass zukünftig ein unmittelbarer und konsequenter Faktencheck hilfreich wäre, um Informationen besser einordnen zu können.

Im Vorfeld der Wahlen sehen sich viele Schulen mit der Situation konfrontiert, dass die Podiumsdiskussionen abhalten möchten ohne dabei demokratiefeindlichen Positionen eine Plattform zu bieten. Hierzu ein informativer Artikel der GEW, auch zu rechtlichen Fragen [→ Link]

Als Bündnis Reinickendorf gegen Rechts setzen wir uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche vor Rechtsextremismus geschützt werden – und zwar innerhalb und außerhalb schulischer Veranstaltungen!

Keine Bühne der AfD!